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Demographischer Wandel

Der demographische Wandel ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, der sich nicht direkt, sondern über den Umweg kommunaler Aufgaben auf die Digitalisierung auswirkt.

1.

2.

Die demographische Entwicklung hat nicht nur direkten Einfluss auf die Personalstruktur in den öffentlichen Verwaltungen, sondern betrifft unmittelbar auch die Aufgaben der Verwaltung. Die demographische Durchmischung der Gesellschaft bedingt, dass sich die Verwaltung neuen Anforderungen stellen und ihre Dienstleistungen qualitativ und quantitativ anpassen werden. Diese Veränderungen haben wiederum unmittelbare Konsequenzen für Anzahl und Qualifikation des erforderlichen Personals.

3.

Besonders im Kontext der Diskussion um die Folgen des demographischen Wandels gilt es die Frage zu klären, welchen Stellenwert „Bildung“ von Kindern und Jugendlichen und „Qualifizierung“ von Arbeitneh­mern zukünftig einnehmen. Hohes Bildungsniveau ist ein wichtiger Standortfaktor für die Investitionsentscheidungen von Unternehmen und eine entscheidende Determinante für die Wohlstandsentwicklung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.

4.

Demographischer Wandel und die Entwicklung der bildungsspezifischen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf den individuellen Gesundheitszustand und auf die öffentliche Gesundheitsversorgung. Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen wird im Zuge des demographischen Wandels sowie des medizinisch-technischen Fortschritts künftig weiter zunehmen.

5.

Die divergierenden Bevölkerungs- und Haushaltskonstellationen und das steigende Durchschnittsalter der Bewohnerschaft bilden den Rahmen für die künftige Wohnungsnachfrage. Dieser Wandel in der Bevölkerungskomposition zieht auch notwendige Anpassungen der sozialen Infrastruktur für Kinderbetreuung, Bildung und Pflege nach sich.

Der demographische Wandel stellt die Verkehrsplanung vor neue Herausforderungen. Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr und eine Verkehrsplanung der kurzen Wege garantieren selbstständige Mobilität für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Der sichere und barrierefreie Zugang zur Mobilität ist eine Voraussetzung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

6.

Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung wird die Gesellschaft, den Arbeits­markt und die Wirtschaft nachhaltig verändern. Neue Markt- und Absatzchancen werden eröffnet, die erkannt und konsequent genutzt werden müssen. Zudem könnte eine altersheterogene Mischung der Beschäftigten mit altersgerechter Arbeitszeitgestaltung in Kom­bination mit „Diversity-Zielkorridoren“ die Attraktivität des Wirtschafts­standorts Cottbus erhöhen.

7.

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